
Bundesköniginnentag in Rietberg
ich wünsche allen eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit.
Und einen guten Übergang in ein erfülltes Jahr 2010…

auch wenn heute Nikolaus ist.

Mit dem Rad über das Wasser?
Das geht. In Gürtersloh. Okay – bisschen Unterstützung gibt es dabei: Ein schmaler Holzsteg wird als Rundparcours über einen Teich gebaut. Gerade mal 20cm breit. Dafür aber endlose 80 Meter lang.
Wo: Teich bei der Gaststätte neue Mühle.
Die Erlöse werden gespendet. Radio Gütersloh berichtet live. Und jeder kann mitmachen.
Übrigens, es muss nicht unbedingt ein Zweirad am Start sein: Einräder tun es auch. Und oft sogar besser, weil das blöde Hinterrad nicht abrutschen kann!
Geheimtipp: Das Qualifying – immer Samstags.
Ist wie bei Popstars: Die schlechten haben den höchsten Unterhaltungswert. Der fehlt dann Sonntags im Finale – zu viele fahren einfach durch. Und es ist auch nicht so voll. 

Bäche waren lange Zeit geordnet ins Betonbett gedrückt worden. Das war dann zwar ordentlich fürs Behördenauge, aber so echt wie eine Plastiktüte.
Mit der Erkenntnis, das Natur wohl auch was mit natürlich zu tun haben könnte, werden Fehler der Vergangenheit wieder geradegebogen. Und damit werden neben der Gurke auch linierte Bäche wieder kurvig.
Der Furlbach ist ein super Beispiel, wie spannend eine Wanderung an so einem Bach sein kann. Da gehen sogar Kinder gerne wieder mit: Wasser, Brücken, Frösche auf dem Weg, Zecken und Mücken im Nacken lassen den Ausflug auch nachträglich in Erinnerung bleiben. 
Und weil wir in der Senne sind, ist der Bachgrund mit hellem Sand bedeckt. Barfußtaugliches naturerleben eben.

Bester Einstieg: Parkplatz an der Gaststätte Mühlengrund.
Wo gibt es sowas: In das kleine Rieti-Town (O-Ton Tommy Emmanuel) versammeln sich alljährlich die Größen der internationalen Akustik Gitarrenszene.
Über drei Tage gibt es Konzerte im kleineren und größeren Rahmen für die Zuhörer. Und für die Eleven des Finger-Pickings gibt es Workshops: Wo man ganz nah dran was lernen, abgucken, fragen und gemeinsam üben kann. Wer die drei Tage preiswert verbringen will, campt auf dem Schützenplatz und darf zum Ausgleich für umsonst morgens in Freibad.
Die Musiker freuen sich weniger auf das Freibad, als auf viel Spaß, gutes Essen und lecker Bier: Nach den Konzerten findet Backstage in den Rietberger Kneipen statt. Bis es hell wird. Wer möchte da nicht Groupie sein?
Joscho Stephan (links) und John Jorgenson (rechts)
Richard Smith
Petteri Sariola
Geheimtip: Open Stage. Junge Musiker haben drei Stücke Zeit sich ins Gedächtnis zu spielen. Und was da im kleinen Rahmen rüberkommt ist purer Wahnsinn. Dort trifft man die Legenden von Morgen noch persönlich und ganz nah.
Tiger und Autos?
Da denkt jeder an Esso und den Tiger im Tank. Geht aber auch anders: Im Safari Park Stukenbrock.
Hier erlebt man Löwen, Tiger und anderes südliche Getier in Jurassic Parc Manier: Mit dem Auto durch eine Doppelschleuse – vorher noch einmal alle auf Toilette – und dann ist man mitten im Gehege. Und freut sich, dass die Tiere einen satten Eindruck machen. Trotzdem bleibt das Cabrio besser zu. Fenster auch.
Was kostet der Spaß? Rund 90 € für eine vierköpfige Familie. Genaue Preise gibt es hier.
Okay, für nur mal Tiere gucken viel Geld – aber nach dem Auto parken (außerhalb vom Raubtiergehege) gibt es ja noch Karussells für die ganze Familie.
Von der Wildwasserrutsche über den Doppel Looping bis zum 50m Freifallturm ist alles da. Und wenn das Wetter mal so ist wie im Sommer 2009, dann ist es sogar richtig leer. Und man kann fahren bis der Arzt (oder das Picknick) kommt.
Zum Thema: Essen ist preiswert, Essen mitbringen geht auch – kein Problem. Picknick Plätze gibt es sowohl überdacht als auch im Birkenwäldchen.
Ach ja: Einen Circus gibt es auch noch, eine Wildwestshow und noch ein Varietee mit Zauberei. Alles jeweils 30 Minuten. Das lässt den Artisten die Zeit zum umziehen …
Unter dem Strich: Ist seinen Preis wert. Und mit Kindern kann man von 9:00 – 18:00 echt seinen Spaß haben.