DB Bahn: Innovationsschub – Nummern ziehen
Ja das hat jeder schon erlebt:
Schnell will man eine Bahnkarte. Das macht man heute über das Internet.
Oder über den Automaten am Bahnhof.
Das geht zügig, alle Preise im Blick und schwupp hat man das Ticket.
Wehe wenn das mal nicht geht!
Dann landet man in einer endlosen Schlange vor den Schaltern der deutschen Bahn.
Warum endlos: Weil es Ewigkeiten dauert bis der an sich einfache Prozess “von A nach B am X um Y so schnell wie geht” bearbeitet ist.
Schon mal gesehen was da getippt wird?
Und wie lange die Antwortzeiten sind und dann kommt nach der Beratung noch der Buchungs- und Bezahlvorgang.
Ist hier etwa Potential das Produkt- und Leistungsspektrum zu vereinfachen?
Viele wären froh, wenn sich der Facharzt soviel Zeit bei einer Behandlung nehmen würde.
Hier kaufen wir nur ein Ticket.
Lösungsansätze?
Wäre das ein Vorgang in der Industrie würde gnadenlos optimiert und verschlankt.
Letztlich ist es keine Raketentechnik.
Aber hier sind wir bei der Bahn.
Und was macht die:
Es werden Nummern gezogen. Wie beim Amt – aha die Behörde lässt offenbar grüßen, scheint bewährt zu sein.
In einigen Ländern findet man das auch noch an der Wursttheke.
Man kann ja noch ein Paar Besorgungen machen – in der Zwischenzeit, was spielt Zeit für eine Rolle?
Nicht mehr Menschen für eine schnellere Beratung, keine neuen Prozesse.
Nur der Prozess des Wartens an sich wird neu organisiert.
Diese “Technik” wird nun tatsächlich ausgerollt von der Bahn.
Bin gespannt ob das auch wieder auf das Ticket umgelegt wird…
