Der Winter ist eine komische Jahreszeit zum photographieren.

In der Woche viel zu früh dunkel oder am Wochenende besetzt mit Schlittenfahren. Das dann noch mit so kalten Fingern, dass “schönes Bilder machen” wirklich hart wird. Das lässt sich dann nur mit Sitzheizung im Auto aushalten.

In Ostwestfalen hat es nun also auch geschneit.
Schnee ist ein großer Gleichmacher. Der “englische Rasen” wird genauso flach mit Schnee zu gedeckt, wie das wilde Stück Wiese. Wirklich etwas reißen kann man im nachbarschaftlichen Wettbewerb jetzt nur noch mit dem Bürgersteig. Hier gemeint: Schnee schaufeln.

Je früher der Bürgersteig dabei wieder sein wahres Ich zeigt, desto besser. Da reicht dann auch kein Laufweg. Um hier zu bestehen, brauchen wir das vollflächige Ergebnis. Wie schön. Und bitte auch nur bis exakt zur Grundstücksgrenze. :-)

Zum Schlittenfahren wird es einsam für den Rietberger. Richtig gut geht das nur in Richtung Stromberg. Stromberg hat hier den Namensteil deutlich mehr verdient als Rietberg.
Oder ab in Richtung Teutoburgerwald. Da geht dann nochmal deutlich mehr.
Mein familienkompatibler Tip: Das Gelände unterhalb der Lämershagener Treppen. Eine geräumige Schüssel, deren unteres Ende dankbarer Weise nicht in einem Gewässer endet. Inklusive Parkplatz und wenig zu laufen.

Übrigens: Der Winter endet erst zum 21. März. Wie jedes Jahr.
Da kann noch was kommen!

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