Mittelter Märkte. Das ist diese komische Musik aus Dudelsäcken. Menschen in lustigen Kleidern, Met-Wein (im Sommer kalt, im Winter warm) und Verkaufsstände.

In Summe klingt das nicht gerade spannend. Zumal dafür auch noch Eintritt genommen wird. Aber das Thema ist spannend. Weil das, was gezeigt wird, so ganz und gar stromlos, Internet frei und ohne Kunststoff daher kommt. In unserer mit twitter feeds und 2m TFTs überfrachteten Zeit, ein Ausflug in eine ganz andere Welt.

Und das was verkauft wird, muss hergestellt werden. Nachfragen bringt neue Erkenntnisse, wie Seifen, Leder, Düfte, Werkzeuge früher gemacht wurden. Und man sieht, wie altes Handwerk auch heute noch nachhaltiges herstellt.

Dieses lebendige Museum zum anfassen und erleben ist damit nicht nur für Kinder interessant. Wann hat man schon mal die Gelegenheit eine lebendige Eule auf der Hand zu halten?

Gegen Abend kommt ein Feuerkünstler und schwingt seine Feuertöpfe an Ketten durch die blaue Stunde.
Das scheint auch für die Darsteller aus dem Mittelalter nicht so häufig vorzukommen. Die meisten holten Ihr Handy aus der Tasche und filmten den Auftritt.
Zurück in der Zukunft.
;-)

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